Maklerprovision sparen: Was hinter 0,9 % wirklich steckt

Was eine Maklerprovision kostet, wer sie trägt und warum 0,9 % nicht weniger Service bedeuten. Mit Rechenbeispiel für eine Immobilie zu 500.000 Euro.

Von ZeroNine Estate 4.11.2026 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert am 4.11.2026

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1. Wie eine Maklerprovision entsteht 2. Wer die Provision trägt 3. Rechenbeispiel: 500.000 Euro 4. Warum 0,9 % möglich sind 5. Worauf Sie beim Vergleich achten sollten 6. Nächster Schritt

Wie eine Maklerprovision entsteht

Die Maklerprovision ist ein Erfolgshonorar: Sie wird fällig, wenn ein Kaufvertrag über die Immobilie zustande kommt, und wird als Prozentsatz des notariell beurkundeten Kaufpreises berechnet. Kommt kein Verkauf zustande, entsteht in der Regel kein Provisionsanspruch.

Übliche Sätze in Deutschland liegen bei rund drei Prozent des Kaufpreises, in guten Lagen teils darüber. Verhandelbar ist der Satz grundsätzlich immer, weil er Teil des Maklervertrags ist.

Wer die Provision trägt

Bei Einfamilienhäusern und Wohnungen gilt seit 2020, dass sich Käufer und Verkäufer die Provision in der Regel teilen müssen, wenn der Makler für beide Seiten tätig wird. Bei Grundstücken und Mehrfamilienhäusern ist die Aufteilung freier gestaltbar.

Für Sie als Verkäufer heißt das: Schauen Sie nicht nur auf den Prozentsatz, sondern darauf, welcher Anteil tatsächlich bei Ihnen hängen bleibt, und ob der Käuferanteil den Kreis der Interessenten einschränkt.

Rechenbeispiel: 500.000 Euro

Nehmen wir eine Immobilie mit einem Kaufpreis von 500.000 Euro:

  • bei 3,0 % Provision: 15.000 Euro netto, zuzüglich Mehrwertsteuer rund 17.850 Euro
  • bei 0,9 % Provision: 4.500 Euro netto, zuzüglich Mehrwertsteuer rund 5.355 Euro

Die Differenz liegt bei etwa 10.500 Euro netto – Geld, das im Erlös bleibt. Bei höheren Kaufpreisen wächst der Abstand genauso mit.

Warum 0,9 % möglich sind

Ein niedriger Satz ist nur dann seriös, wenn die Kostenstruktur dahinter passt. ZeroNine Estate arbeitet mit digitalisierten Abläufen: Unterlagen werden strukturiert erfasst, Interessenten werden vor der Besichtigung vorqualifiziert, Exposés und Termine laufen über ein zentrales System.

Was das nicht bedeutet: weniger persönliche Betreuung. Der Ansprechpartner bleibt dieselbe Person von der Bewertung bis zur Schlüsselübergabe. Die Provision bei ZeroNine Estate beträgt 0,9 Prozent zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer, berechnet auf Grundlage des notariell beurkundeten Kaufpreises, fällig bei erfolgreichem Abschluss.

Worauf Sie beim Vergleich achten sollten

  • Leistungsumfang: Sind Fotografie, Exposé, Portale und Besichtigungen enthalten oder kostenpflichtige Extras?
  • Qualität der Interessenten: Werden Anfragen vorgeprüft oder bekommen Sie jeden Besichtigungswunsch ungefiltert?
  • Vertragsbindung: Alleinauftrag mit wie langer Laufzeit?
  • Erreichbarkeit: Ein fester Ansprechpartner oder ein wechselndes Team?

Ein Preisvergleich ohne Leistungsvergleich führt in die falsche Richtung. Der günstigste Makler ist nicht automatisch der günstigste Verkauf.

Nächster Schritt

Rechnen Sie den Unterschied für Ihre Immobilie durch. Eine kostenlose Erstbewertung liefert den Kaufpreisrahmen, mit dem sich die Provision konkret beziffern lässt – oder sehen Sie sich zuerst den Ablauf beim Verkauf an.

Möchten Sie Ihre Immobilie bewerten lassen?

Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch.

Hinweis: Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen und stellt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung dar.

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